9. Kinderschnellschachturnier der TSG Neuruppin am 17. September 2016

NEURUPPIN (mj) – Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder das beliebte Schnellschachturnier der TSG Neuruppin. Wir gehen ins neunte Jahr und hoffen auf zahlreiche Anmeldungen!

Ausschreibung

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Ergebnisse WBG-Schachturnier 2016

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Klasse 2-4 männlich:

1. Justin Nitsche (WGS)

2. Melvin Schulz (KLS)

3. Lucas Besler (KLS)

Klasse 2-4 weiblich:

1. Paula Wöller (KLS)

2. Laurentien Rabenalt (KLS)

2. Trang Nguyen (KLS)

3. Lenia Höffler (KLS)

3. Mia Weimann (KLS)

Klasse 5-7 weiblich:

1. Max Minh Nguyen (Schinkel)

2. Jerry Preuck (KLS)

3. Adrian Wendlandt (Gildenhall)

ab Klasse 8 männlich :

1. Franz Dziamski (Wusterhausen)

2. Heiko Höffler (Neuruppin)

3. Reinhard Schlegel (Neuruppin)

ab Klasse 8 weiblich:

1. Virginia-Atlanta Pietsch (Evi)

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Noch auf Platz 5 gelangt

Neuruppiner Schach-Mannschaften mit ordentlichen Auftritten

BERLIN / LEEGEBRUCH / BRANDENBURG (mj) – Große Probleme erlebten die Neuruppiner Schachspieler am vergangenen Sonntag. Jedoch nicht am Brett, sondern bei der Anreise. Ein schwerer Autounfall auf der A24 in Richtung Berlin sorgte für eine langwierige Anreise – die Autos der TSG Neuruppin standen eine Stunde im Stau, nahe an der Unfallstelle. TSG-Präsident Mathias Jäkel: „Wir danken insbesondere Leegebruch und Brandenburg, dass sie sportlich sehr fair agiert haben, obschon die Karenzzeit überschritten war.“

Das Oberliga-Team war beim Tabellenführer Schachfreunde Berlin II zu Gast. Den Klassenerhalt bereits sicher, ging es darum, den Hauptstädtern den Aufstieg so schwer wie möglich zu machen. „Zeitweise sah es sehr gut aus, ein Sieg schien in Reichweite“, berichtete das TSG-Spitzenbrett Ferenc Berebora. Helge Biemann und Ralf Schöne erzielten tolle volle Punkte, hinzu kamen Punkteteilungen von Ferenc Berebora, Lajos Györkos und Heike Germann. Doch Thomas Heuer, Ralf-Axel Simon und Andreas Gropp mussten sich geschlagen geben. Berebora: „Die Stellungen waren vielversprechend, teilweise hatten sie schon ein Figurenplus.“ Dementsprechend verlor die TSG mit 3,5:4,5 und belegt zum Ende der Serie den sechsten Rang. Die Schachfreunde jubelten über einen glücklichen Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Um Wiedergutmachung ging es bei der zweiten Mannschaft bei ihrem Auftritt in Leegebruch. Nach einer bescheidenen Saison mit vielen Tiefen – häufig standen die Neuruppiner auf dem neunten Tabellenrang – gelang es den Fontanestädtern, die ganze Spielstärke zu entfalten. Donald Schuckar, Nico Nobilis, Sabine Wendorf und Hilmar Schönbeck fuhren ganze Zähler ein. Punkteteilungen erzielten Richard Wagner, Pierre Neumann und Wolfgang Röllig. Lediglich Viktor Halle musste sich geschlagen geben. Die zweite TSG-Mannschaft rutschte durch den 5,5:2,5-Erfolg noch auf den fünften Rang der Regionalliga Nord vor.

Das vorletzte Saisonspiel absolvierte das dritte TSG-Team bei Lok Brandenburg III. Karsten Neumann gewann seine Partie, ebenso wie Max Minh Nguyen und Virginia-Atlanta Pietsch. Halbe Zähler steuerten Bastian Woidt und Waldemar Halle bei. Vier Brettpunkte bedeuteten einen Mannschaftspunkt, da Dominic Seidel, Marius Wieduwilt sowie Justin Uhl sich geschlagen geben mussten. Mannschaftsleiterin Pietsch: „Hier war mehr drin, stellte sich in der Analyse heraus. Teilweise übersahen unsere Leute sogar dreizügige Mattkombinationen.“ Vor dem letzten Spieltag, der am 24.04. bei Werder Havel II stattfindet, rangieren die Neuruppiner auf dem vierten Tabellenplatz.

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Friedensschluss in Stunde sieben

NEURUPPIN (mj) – Ein Sieg, zwei Niederlagen. Auf den ersten Blick wirkt die Bilanz der Neuruppiner Schachspieler nicht besonders eindrucksvoll. Da jedoch die erste Mannschaft der TSG Neuruppin gewann, wird es ein sechstes Jahr Oberliga-Schach in der Fontanestadt geben.

In der achten Runde gingen die Neuruppiner als leichter Favorit gegen Weiße Dame Berlin in die Begegnung. Schon früh deutete sich jedoch an, dass es eng werden dürfte. Nennenswerte Vorteile waren an keinem Brett zu verzeichnen, so dass es mit Adam Popovics, Ferenc Berebora, Ralf Schöne und Andreas Gropp Punketeilungen gab. Das Remisfestival nahm sogar noch zu, als sich auch Thomas Heuer und Ralf-Axel Simon auf jeweils halbe Punkte einigten. Somit stand es 3:3, zwei Partien liefen noch. Während es bei Heike Germann am achten Brett darum ging, die ausgeglichene Stellung beizubehalten, sahen die Fontanestädter bei Lajos Györkos mit Schwarz einen leichten Vorteil. “Das war genau sein Stellungstyp”, sagte Mannschaftsleiter Karsten Neumann. Stück für Stück verbesserte der Internationale Meister aus Ungarn seine Stellung. Er gewann eine Qualität und dann auch die Partie. 4:3 führte die TSG und alle blickten auf das Brett von Heike Germann. Der Gegenüber suchte lange nach Gewinnchancen, Germann musste sich derweil präzise verteidigen. Als bereits die siebte Stunde angebrochen war, stellte Germanns Gegner alle Gewinnversuche ein – Punkteteilung. Dementsprechend gewann die TSG mit 4,5:3,5 und rangiert auf Platz vier. Noch viel wichtiger. Neumann: “Der Klassenerhalt ist sicher, es wird ein sechstes Jahr Oberliga-Schach geben.”
Zeitweise  besaß die zweite TSG-Mannschaft gegen Lindow Chancen auf etwas Zählbares in der Regionalliga Nord. Der Spitzenreiter aus der Drei-Seen-Stadt zeigte sich jedoch wiederholt sehr kompakt, so dass die Neuruppiner mit 3:5 verloren. Den einzigen vollen Punkt holte Donald Schuckar. Punkteteilungen erzielten Waldemar Halle, Viktor Halle, Nico Nobilis und Sabine Wendorf. Niederlagen mussten Hilmar Schönbeck, Helge Biemann und Karsten Neumann hinnehmen. Durch den Erfolg sicherte sich der SC Lindow den Aufstieg in die Landesklasse.
1,5:6,5 musste sich das dritte TSG-Team gegen Zehdenick geschlagen geben, zum Teil ersatzgeschwächt. Den einzigen ganzen Punkt holte Justin Uhl. Bastian Woidt schaffte noch einen halben Punkt. Niederlagen quittierten Wolfgang Röllig, Luise Wöhlke, Virginia-Atlanta Pitsch, Max Minh Nguyen und Reinhard Schlegel. Ein Neuruppiner Brett blieb unbesetzt.
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Nachwuchs sorgt für TSG-Erfolg

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Neuruppin (mj)  – Remis, Niederlage, Sieg – alle möglichen Endergebnisse erspielten die drei Schachmannschaften der TSG Neuruppin am Wochenende. Das Highlight setzte das dritte Team, das Schenkenberg II mit 5,5:2,5 bezwang.

Langsam spannend wird es in der Oberliga Nord-Ost, die TSG I war bei Makkabi Berlin zu Gast. „Es ging gar nicht gut los“, berichtete Spieler Andreas Gropp. Erst verlor das Spitzenbrett Adam Popovics seine Partie, im Anschluss unterlag auch noch Lajos Györkos. Gropp: „Wir waren sofort mit dem Rücken zur Wand.“ Doch den Neuruppinern gelang es, den Rückstand zu egalisieren. Erst überzeugte Helge Biemann mit einer Mehrqualität, im Anschluss holte Heike Germann den ersten vollen Punkt im TSG-Trikot. Somit stand es 2:2 und die TSG kämpfte. Ralf Schöne erreichte im Turmendspiel einen halben Punkt, ebenso wie Andreas Gropp, bei dem es lange hin und her ging. Zwar hatte Ralf-Axel Simon einen Mehrbauern, über einen halben Zähler kam er aber auch nicht hinaus. Ferenc Berebora kämpfte fast sechs Stunden, das Endspiel sogar mit einer Qualität weniger. Doch im gelang es, den halben Punkt festzuhalten, so dass der Kampf 4:4 endete. Die Neuruppiner verbleiben auf dem fünften Rang, müssen in den verbleibenden zwei Runden wenigstens einmal noch gewinnen.

Hoffnungsvoll startete die zweite Mannschaft bei Oranienburg III durch einen Sieg von Karsten Neumann, der im Sizilianer sich besser auskannte. „Danach lief wenig zusammen, ein Mannschaftspunkt war eigentlich nie in Reichweite“, erklärte Neumann. Nico Nobilis trennte sich in zugeschobener Stellung unentschieden, Richard Wagner und Sabine Wendorf verloren relativ eindeutig. Zwar kämpften die restlichen Neuruppiner eindrucksvoll, doch lediglich Donald Schuckar gewann am ersten Brett mit Weiß seine Partie. Viktor Halle, Hilmar Schönbeck und Pierre Neumann verloren ebenfalls. Neumann: „Uns fehlten heute einfach die Ideen, so dass der 5,5:2,5-Erfolg für Oranienburg voll in Ordnung geht.“

Bei Empor Schenkenberg II hoffte das dritte TSG-Team auf den dritten Saisonsieg. Sieben spielstarke Jugendliche sowie Reinhard Schlegel gingen ans Brett. Marius Wieduwilt wartete vergeblich auf seinen Gegner – die frühe 1:0-Führung. Sodann erhöhte Justin Uhl, der mit Schwarz frühzeitig eine Figur gewann. In der Folge sammelte der Sechstklässler der Karl-Liebknecht-Schule weitere Figuren ein und siegte. Virginia-Atlanta Pietsch erhöhte auf 3:0, sie setzte den Gegner im 32. Zug matt. Pietsch: „Der Mannschaftskampf lief sehr rund.“ Bastian Woidt gewann erst eine Figur, stand plötzlich auf Verlust, um am Ende doch noch zu gewinnen. Luise Wöhlke verpasste vom Übergang vom Mittel- zum Endspiel die energischste Fortsetzung, so dass sie mit einem Unentschieden zufrieden war. Sie sicherte damit auch den Mannschaftserfolg frühzeitig. Reinhard Schlegel am Spitzenbrett musste sich derweil geschlagen geben. Waldemar Halle hatte bereits nach einer Stunde einen Schwachpunkt des Gegners ausgemacht. Es dauerte weitere 180 Minuten, ehe der Schwachpunkt freigelegt war und die Stellung des Gegners einfach zusammenfiel. Zum Schluss kämpfte Dominic Seidel lange, um noch etwas Zählbares mitzunehmen. Pietsch: „Zwischenzeitlich stand er gut, dann hatte er eine Figur weniger. In der Folge hätte er mit einem taktischen Trick sogar gewinnen können.“ Nach 4,5 Stunden gab der Zehntklässler letztlich auf – Endstand 5,5:2,5 für die TSG III.

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Geschlossen gut

NEURUPPIN (mj) – Durch einen 6,5:1,5-Erfolg über Oranienburg IV hat sich die zweite Mannschaft der TSG Neuruppin auf den vierten Tabellenrang der Regionalliga Nord vorgeschoben. Die dritte TSG-Vertretung verlor mit 1,5:6,5 gegen Falkensee II.

Das zweite Neuruppiner Team ging als Favorit in den Mannschaftskampf gegen Oranienburg III. Nico Nobilis wartete derweil vergeblich auf seinen Gegner, so dass ihm ein kampfloser Punkt zugeschrieben werden konnte. In der Folge überspielte Hilmar Schönbeck am siebten Brett seinen Gegner und baute für die TSG die Führung auf 2:0 aus. Auch die anderen Fontanestädter standen vielversprechend, so dass Mannschaftsleiter Mathias Jäkel am Spitzenbrett beruhigt eine dreifache Stellungswiederholung reklamieren konnte, die gleichbedeutend mit einem halben Punkt war. Derweil musste sich Richard Wagner geschlagen geben. Erst Karsten Neumann und dann Waldemar Halle mit ganzen Punkten brachten bereits die frühe Entscheidung im Duell gegen das Schlusslicht. Sabine Wendorf holte erst zwei Mehrfiguren und dann den ganzen Punkt. Viktor Halle erzielte etwas glücklich den ganzen Zähler, nachdem der Gegner im Endspiel mehrfach die korrekte Zugfolge verpasste. „Heute waren wir geschlossen gut“, resümierte Viktor Halle.

Auch Wolfgang Röllig musste am Spitzenbrett des dritten TSG-Teams vergeblich auf einen Gegner warten. Es sollte der einzige volle Zähler am Sonntag sein, es kam lediglich noch ein halber Punkt von Max Minh Nguyen am achten Brett hinzu. Reinhard Schlegel, Dominic Seidel, Björn Dau, Virginia-Atlanta Pietsch, Lena Kernchen und Lars Kernchen mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben – Endstand 1,5:6,5.

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LEM in Gnewikow – Fazit oder: Pietsch und Wöhlke auf Rang 3

Landeseinzelmeisterschaft des Nachwuchses in Gnewikow beendet

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NEURUPPIN (mj) – Mit der Siegerehrung am Dienstagnachmittag fanden die Landeseinzelmeisterschaften des Schachnachwuchses im Jugenddorf Gnewikow ihren Abschluss. Die TSG Neuruppin als Ausrichter konnte sich besonders freuen. Erstmalig in der Neuruppiner Schachgeschichte schafften mit Luise Wöhlke und Virginia-Atlanta Pietsch zwei Aktive den Sprung auf das Treppchen. „Das Ergebnis ist fantastisch“, jubelte TSG-Coach Karsten Neumann nach dem Turnier. Auch die anderen Neuruppiner Starter schnitten zufriedenstellend ab.

U14w: Es war die Altersklasse, in der es die meisten Überraschungen während der Meisterschaft gab. Mit Luise Wöhlke und Lena Kernchen brachten die Neuruppiner gleich zwei Aktive ans Brett, waren jedoch als krasser Außenseiter gehandelt. Vier- bis Fünfhundert Wertungszahlpunkte weniger fielen während der Partien nicht auf, zeitweise waren für Wöhlke und Kernchen sogar der Landesmeistertitel in Sicht. Am Ende mussten die Fontanestädter den arrivierten Spielerinnen Fanny Kung und Andrea Grey den Vortritt lassen. Luise Wöhlke erzielte einen Sieg und drei Unentschieden bei zwei Niederlagen. Somit hatte sie 2,5 Zähler wie auch Lena Kernchen, die jedoch die minimal schlechte Zweitwertung besaß. Das entschied letztlich über Platz drei. Neumann: „Die einzigen Niederlagen kassierte Wöhlke ausgerechnet gegen Kernchen. Das Highlight war jedoch der Sieg über die die mehrfache Landesmeisterin Grey.“ Erstaunlich war die Neuruppiner Leistung noch aus einem anderen Grund. Obschon die beiden Fontanestädterinnen nicht zum Leistungskader des Landes Brandenburg gehören und somit kein zusätzliches Training angeboten bekommen, hielten sie während des gesamten Turnier bravurös mit. TSG-Präsident Mathias Jäkel ergänzt: „In Zukunft wird zu überlegen sein, inwiefern wir das Training intensivieren können. Dann reicht es vielleicht auch einmal für Platz eins.“

U14m: Max Minh Nguyens erste Landesmeisterschaft endete auf dem dreifach geteilten Platz 5. Zwei volle Punkte holte der Außenseiter vom Schinkel-Gymnasium. „So wirklich schnell überspielt wurde er selten. Kam es jedoch zum Endspiel, so fehlte noch die Erfahrung“, erklärte Neumann und ergänzt: „Es war das erste richtig harte Turnier für den Zwölfjährigen.“

U16w: Der dritte Platz war bereits vor der letzten Runde für Virginia-Atlanta Pietsch sicher. Mit einem Sieg über die bisherige zweite Sandy-Michelle Mylke wäre es zum Stichkampf gekommen. In einer offenen Partie erzielte Pietsch bereits Vorteil, wenngleich ihr König nicht sicher stand. Im Angriffsmodus übersah sie ein Matt der Gegnerin und verlor, womit es beim guten dritten Platz blieb.

U18m: Viele Neuruppiner Jungen schafften nicht die Qualifikation für die Königsklasse bei der LEM in den letzten 25 Jahren. Aus diesem Grund war die Teilnahme von Dominic Seidel bereits erstaunlich. Der Zehntklässler holte einen Sieg, der am Ende den siebten Platz bedeutete. Neumann: „Natürlich hat er viel Lehrgeld bezahlt, aber auch viel Erfahrung gesammelt.“

Die nächsten Landeseinzelmeisterschaften finden aller Voraussicht wieder im Jugenddorf Gnewikow statt. Die Verantwortlichen lobten die idealen Spielbedingungen im Gutshaus und die diversen Freizeitmöglichkeiten. Turnierleiter und Hauptschiedsrichter Mathias Jäkel: „Ein vom Ablauf reibungsloses Turnier. Bei den zahlreichen Partien gab es lediglich eine Reklamation, die sich als unbegründet erwies.“

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LEM in Gnewikow – Tag 2 oder: Luise Wöhlke bezwingt Landesmeisterin

Schach: TSG-Trio derzeit auf Podiumsplätzen / Verantwortliche loben sehr gute Spielbedingungen

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NEURUPPIN (mj) – Die ersten drei bzw. vier Runden der Landeseinzelmeisterschaft der Schachspieler im Jugenddorf Gnewikow sind absolviert. Die fünf Denksportler der TSG Neuruppin schlagen sich bisher mehr als achtbar. Die Neuruppiner Mädchen können sich sogar berechtigte Hoffnungen auf eine Podestplatzierung machen.

In der U14 weiblich sind zwei TSGler dabei. Lena Kernchen erspielte sich bisher einen Sieg mit Weiß gegen Luise Wöhlke, ebenfalls TSG Neuruppin. Wöhlke selbst war es, die in der zweiten Runde für den Glanzpunkt des Turniers aus Neuruppiner Sicht sorgte. Die 13-Jährige bezwang die mehrfache Landesmeisterin und Setzlistenerste Andrea Grey mit den weißen Figuren nach fast vier Stunden Spielzeit. Nach einer Punkteteilung im dritten Durchgang liegt Wöhlke nun mit 1,5 Punkten auf Rang zwei. Dritte aufgrund der besseren Zweitwertung ist derzeit Lena Kernchen mit einem Zähler.

Virginia-Atlanta Pietsch (U16 weiblich) kämpft um das Podium und liegt derzeit auf Rang drei. Nach einem Auftaktsieg mit Weiß musste sie sich in Runde zwei geschlagen geben. Im dritten Spiel besaß sie bereits eine Mehrfigur, ließ sich jedoch mattsetzen. „Sehr ärgerlich“, kommentierte TSG-Trainer Karsten Neumann. Am heutigen Montag beginnt die Rückrunde.

Max Minh Nguyen steht in der U14 bisher ohne Punkte da. Viele von der Partieanlage gute Partien glitten dem 12-Jährigen im Endspiel noch aus der Hand. Neumann: „Da er krasser Außenseiter ist, ist das Abschneiden bisher nicht wirklich überraschend.“

Einen Punkt hat sich bereits Dominic Seidel erspielt. Wie Nguyen ist er in seiner Altersklasse U18 Außenseiter. In der zweiten Runde entwickelte der Schinkel-Gymnasiast einen guten Plan und holte den vollen Punkt. „Das Turnierziel ist bei Dominic schon erreicht“, freute sich Karsten Neumann.

Derweil freuen sich die über 70 Schachspieler und fast noch einmal so viele Betreuer über ideale Spielbedingungen im Gnewikower Gutssaal. Martina Sauer vom Organisationsteam der Meisterschaft lobt besonders das Personal, das nahezu jeden Wunsch erfüllt. Der Vizepräsident des Landesschachbundes Brandenburg, Norbert Heymann, zeigte sich begeistert vom gesamten Turnier und vom Objekt beeindruckt. Sauer: „Für das Präsidium steht bereits nach zwei Tagen fest, dass die LEM auch im nächsten Jahr hier in Gnewikow stattfinden soll.“ Weiter ergänzt Sauer: „Die Suche nach einem geeigneten Objekt hat endlich ein Ende gefunden.“ In den letzten Jahren wechselte der Austragungsort des wichtigsten Nachwuchsschachturnieres des Landes Brandenburg mehrfach.

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Im Rausch

Die TSG Neuruppin überrennt Cottbus mit 7,5:0,5

NEURUPPIN (mj) – Durch einen spektakulären 7,5:0,5-Erfolg über Lok RAW Cottbus haben sich die Schachspieler der TSG Neuruppin in der Oberliga etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Mit 6:6-Mannschaftspunkten rangieren die Fontanestädter auf dem fünften Tabellenrang. „Gerettet sind wir aber noch lange nicht“, so Mannschaftsleiter Karsten Neumann.

Neuruppin ging als Favorit in die Begegnung, da erstmalig in dieser Saison das Spitzenbrett in Person von Adam Popovics für die TSG auflief. „Die Vorbereitung auf Lok-Seite war gerade an den vorderen Brettern dahin“, sagte Neumann mit Blick auf den immensen Zeitvorsprung nach drei Stunden. Zunächst einigte sich Thomas Heuer in unklarer Stellung auf eine Punkteteilung. Die erste Führung erspielte sich Ralf-Axel Simon mit einem Bauerndurchbruch. Neumann: „Das gab Sicherheit.“ In der Folge spielten sich die Neuruppiner in einen Rausch. Ersatzspieler Donald Schuckar bot erst Remis an, das der Gegner ablehnte. Im Anschluss eroberte er eine Qualität, der Gegner erhielt einen starken Angriff, der jedoch neutralisiert werden konnte. Schließlich siegte Schuckar, da der Gegenüber entnervt aufgab. „Es gab viele Höhepunkt in diesem Mannschaftskampf“, so Neumann. Ein weiterer war der vom Neuruppiner Spitzenbrett. Adam Popovics opferte zwei Bauern, in deren Folge ein hübscher Mattangriff heraussprang. Danach spielte Ferenc Berebora solange, dass der Gegner in Zugzwang geriet und verlor. Der Neuruppiner Sieg war bereits perfekt, ehe Lajos Györkos souverän gewann. Gleiches gelang auch noch Andreas Gropp und Ralf Schöne, so dass die Neuruppiner ihren höchsten Oberliga-Sieg aller Zeiten feierten.

 

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LEM in Gnewikow – Tag 1

GNEWIKOW (mj) – Die ersten zwei Runden der Landeseinzelmeisterschaft im Jugenddorf Gnewikow sind gespielt. Vier Leute haben schon einen Punkt, einzig Max Minh Nguyen wartet noch auf etwas Zählbares. Der Reihe nach:

U14 weiblich: Lena Kernchen gewann in Runde eins gegen Luise Wöhlke das vereinsinterne Duell etwas überraschend, aber nicht unverdient, nach fast vier Stunden. Im zweiten Durchgang kam Wöhlke gegen die Setzlistenerste Grey zum vollen Punkt, ebenfalls nach fast vier Stunden Spielzeit. Kernchen verlor erst einen Bauern und dann die Partie. Ich bin trotzdem sehr zufrieden.

U14 männlich: Max Minh Nguyen hatte in Runde eins bereits eine Leichtfigur mehr, ehe er noch verlor. In Runde zwei setzte es ebenfalls eine Niederlage.

U16 weiblich: In der ersten Runde siegte Virginia-Atlanta Pietsch erwartungsgemäß. Ebenso erwartungsgemäß musste sie sich geschlagen geben gegen Sauer.

U18 männlich: Dominic Seidel erwischte zwei gute Partien, von denen er eine gewann. Und das ziemlich überzeugend.

http://jugendschach-in-brandenburg.de/meisterschaften/lem/lem-2016

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