Dunkle Wolken

Kein guter Spieltag für das Neuruppiner Schach. Die Erste geht gegen die gleichnamige TSG aus Oberschöneweide mit 1,5:6,5 unter, die Zweite verliert den Spitzenkampf gegen Eberswalde II mit 2,5:5,5. In beiden Mannschaftskämpfen waren wir ziemlich chancenlos.

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Aus 3:5 wird 8:0

Kurioser und erfolgreicher erster Spieltag der Schach-Mannschaften der TSG Neuruppin

STRALSUND / ZEHDENICK (mj) – „So etwas habe ich auch noch nicht erlebt, da werde ich noch in 20 Jahren von sprechen“, kam Karsten Neumann von der TSG Neuruppin aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein kurioser erster Spieltag lag hinter ihm und den zwei TSG-Teams. In der Endabrechnung standen ein 5,5:2,5-Erfolg sowie ein 8:0-Sieg auf den Ergebnisbögen, doch der Reihe nach.

Favorisiert fuhren die Fontanestädter zum Aufsteiger nach Stralsund, wenngleich mit Adam Popovics und Ralf-Axel Simon zwei Stammspieler fehlten. Problematisch erwies sich bereits die Anreise. Mannschaftsleiter Karsten Neumann: „Ein Zug fuhr nur bis Neustrelitz und dann nicht mehr weiter.“ Mit sehr viel Glück und einem Taxi erreichten die TSG-Aktiven gerade noch rechtzeitig Stralsund, dort wartete die nächste Überraschung. „Der Schiedsrichter schaffte es nicht, die Uhren in den richtigen Modus zu bringen, so dass der Wettkampf erst um 11.45 Uhr begann – 45 Minuten später“, berichtete Neumann. Mit Beginn des Kampfes zeigte sich aber die Stärke der TSG-Denksportler. Ferenc Berebora, Ralf Schöne, Thomas Heuer und Heike Germann steuerten volle Punkte bei. Lajos Györkos, Attila Demjen und Andreas Gropp remisierten ihre Partien, lediglich Mannschaftsleiter Neumann musste sich geschlagen geben. Neumann: „Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt, das sind zwei Punkte gegen den Abstieg, mehr nicht.“

In starker Besetzung trat das zweite TSG-Team in Zehdenick an und war hoch favorisiert, zumal in der Vergangenheit Zehdenick den Neuruppinern lag. Trotz Überlegenheit wurden im Laufe des Mannschaftskampfes nur drei Brettpunkte erzielt. Nico Nobilis und Hilmar Schönbeck gewannen ihre Partien, Viktor Halle und Donald Schuckar teilten die Punkte. Niederlagen kassierten Richard Wagner, Sabine Wendorf, Helge Biemann und Finjas Kasiske. Insgesamt stand eine 3:5-Niederlage zu Buche. Spannend wurde es jedoch mit der Ergebniseingabe, die vom Gastgeber nicht realisiert werden konnte, da ein Spieler nicht ins Internet eingegeben werden konnte. Gegen 17.00 Uhr kontaktierte der Staffelleiter Klaus Piersig dann Mannschaftsleiter Mathias Jäkel mit der Bitte, den Spielberichts per Email zu senden. Immer mehr deutete darauf hin, dass Zehdenick am letzten Brett einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte. Nach Rücksprache mit dem Landesspielleiter Wolfgang Fischer entschied der Staffelleiter am Sonntagabend, dass der gesamte Mannschaftskampf mit 8:0 an die TSG II geht. „Verlustpunktfreier Tabellenführer, obwohl wir verloren hatten,“ fasste Mannschaftsleiter Mathias Jäkel zusammen.

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Spieltag 1

STRALSUND / ZEHDENICK (mj) – Die erste Mannschaft schlägt Aufsteiger Stralsund mit 5,5:2,5 deutlich – weiter so. Die Zweite geht in Zehdenick mit 3:5 unter – Mannschaftsleiter Jäkel prüft beim Gastgeber den Einsatz eines womöglich nicht spielberechtigten Spielers. Abwarten.

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Finjas Kasiske verpasst Turniersieg knapp

NEURUPPIN (mj) – Traditionell im September lädt die Turn- und Sportgemeinschaft Neuruppin seit 2008 zum Kinderschnellschach in die Grundschule „Karl Liebknecht“ ein. Zum Jubiläumsturnier am Sonnabend konnten 82 Denksportler begrüßt werden.

Auch im zehnten Jahr gelang es keinem Spieler aus Ostprignitz-Ruppin, das Gesamtturnier zu gewinnen. „So dicht wie Finjas Kasiske von der TSG war noch niemand dran“, so Karsten Neumann vom Veranstalter, der TSG Neuruppin. In der siebten Runde saßen jener Kasiske und der hoch eingeschätzte Paul Emil Gutewort (Schachfreunde Nordost Berlin) am Spitzenbrett mit je 5,5 Punkten. Der Sieger der Partie sollte auch der Gesamtsieger werden. Nach etwa zehn Minuten stand Gutewort vom Brett auf und erkundigte sich bei der Turnierleitung nach seinen Verfolgern. Die Antwort lautete, dass noch fünf weitere Spieler Chancen auf den Turniersieg besaßen. Dennoch einigte er sich mit Kasiske auf eine Punkteteilung. Da drei weitere Spieler ebenfalls sechs Zähler hatten, musste die Buchholzwertung die Entscheidung bringen. Hier hatte Malina Lange von Makkabi Berlin das Glück auf ihrer Seite.

Doch auch das, was die anderen Aktiven des Gastgebers zeigten, war aller Ehren Wert. Insgesamt fünf der zwölf Wertungsklassen gewannen die Denksportler der Grundschule „Karl Liebknecht“. Während die Siege von Mia Weimann, Madita Zuerbel, Alexander Schatz und Carolin Peters durchaus zu erwarten waren, glich der Erfolg von Lenia Staffeldt einer mittleren Sensation. Nahm die Viertklässlerin Lenia bisher lediglich an einer einzigen Trainingseinheit überhaupt teil, spielte sie weit vorne mit und kam am Ende auf 5,0 Zähler. Neumann: „Das habe ich auch noch nicht in 37 Jahren erlebt.“

Selten so problemfrei verlief die 10. Auflage des Turniers. „Wir hatten keine Streitfälle, wie immer den Zeitplan eingehalten. Die Kinder waren einfach zufrieden“, fasste Karsten Neumann zusammen und ergänzte: „Es ist und bleibt eine Breitensportveranstaltung, hauptsächlich für die Kinder aus unserer Region und unserer Schule.“

..:: Teilnehmerliste ::..

..:: Rangliste ::..

..:: Fortschrittstabelle ::..

WK1 weiblich:
1. Ewa Schüler (Evi) 3,0
2. Johanna Dominick (Kita Bernau) 2,0
3. Nele Steingräber (GS Rheinsberg) 1,0
WK1 männlich:
1. Noah Reichau (KJS Potsdam) 4,0
2. Hendrik Bachert (KLS) 3,0
3. Nicklas Braun (GS Lindow) 3,0
4. Marius Lange (Mattnetz Berlin) 2,5
5. Fynn Justin Kopra (KLS) 2,0
6. Max-Lukas Pätzold (KLS) 1,5
WK2 weiblich:
1. Madita Zuerbel (KLS) 2,5
2. Elise Winter (Evi) 2,5
3. Laya-Lynn Lepinski (KLS) 2,0
WK2 männlich:
1. Alexander Schatz (KLS) 4,5
2. David Voigt (Montessori) 4,0
3. Fynn Kaluza (GS Alt Ruppin) 4,0
4. Valentin Heihold (Evi) 3,5
5. Simon Engelmann (GS Alt Ruppin) 3,0
6. Anthony Müller (GS Lindow) 3,0
7. Lex-Lewis Lepinski (KLS) 2,5
8. Lennox Woile (KLS) 2,5
9. Jonas Michaelis (GS Flecken-Zechlin) 2,0
10. Matteo Klein (KLS) 2,0
11. Robert Simon (GS Rheinsberg) 2,0
12. Marvin Pfennig (KLS) 1,0
WK3 weiblich:
1. Carolin Peters (KLS) 4,5
2. Vanessa Klier (Evi) 3,0
3. Mileen Rabenalt (KLS) 3,0
4. Hannah Loewe (KLS) 2,5
5. Zora Rother (KLS) 2,5
6. Aiyana Porschke (KLS) 2,5
7. Nina Farin (KLS) 1,5
WK3 männlich:
1. Ben Schetterer (GS Rheinsberg) 4,5
2. Philipp Höffer (KLS) 4,0
3. Johann Paris (GS Gildenhall) 3,5
4. Pascal Krickow (KLS) 3,0
5. Niclas Lungfiel (GS Rheinsberg) 3,0
6. Tim Preuck (KLS) 3,0
7. Arif Popal (KLS) 1,5
WK4 weiblich:
1. Lenia Staffeldt (KLS) 5,0
2. Lenia Höffler (KLS) 4,0
3. Stella Klein (KLS) 3,5
4. Viktoria Kalganow (KLS) 3,5
WK4 männlich:
1. Maximilian Dominick (Eintracht Berlin) 5,0
2. Maximilian Reinhardt (Montessori) 5,0
3. Gledis Jakupi (KLS) 4,0
4. Julien Hamann (GS Flecken-Zechlin) 4,0
5. Konstantin Schulz (KLS) 3,5
6. Paul Leist (Montessori) 3,5
7. Sebastian Gummelt (Montessori) 3,0
8. Niko Häsemeyer (SC Wittstock) 3,0
9. Albert Bülow (Evi Neuruppin) 2,5
10. Mark Michaelis (GS Flecken-Zechlin) 2,5
11. Marc Diener (KLS) 2,0
12. Fabien Rogge (GS Flecken-Zechlin) 2,0
WK5 weiblich:
1. Mia Weimann (KLS) 4,5
2. Maya-Sophie Möller (KLS) 4,0
3. Sophie Kuhr (KLS) 2,5
WK5 männlich:
1. Paul Emil Gutewort (Schachfreunde Nordost Berlin) 6,0
2. Finjas Kasiske (KLS) 6,0
3. Dean Hatschbach (KLS) 5,0
4. Bao Nguyen (KLS) 5,0
5. Henrik Müller (KLS) 5,0
6. Paul Großkreuz (Montessori) 4,5
7. Max Leon Ripberger (KLS) 4,5
8. Raamesh Popal (KLS) 4,0
9. Arthur Lübke (KLS) 4,0
10. Noah Sooß (SC Wittstock) 3,5
11. Felix Jänsch (KLS) 3,0
12. Franco Tank (GS Flecken-Zechlin) 2,5

WK6 weiblich:
1. Malina Lange (Makkabi Berlin) 6,0
2. Laurentien Rabenalt (KLS) 4,0
3. Trang Nguyen (KLS) 4,0
4. Milena Bortnikova (KLS) 3,5
WK6 männlich:
1. Leon Sasse (Babelsberg 03) 6,0
2. Magnus Voigt (Montessori) 6,0
3. Elias Vetter (Babelsberg 03) 5,5
4. Lucas Lieger (Eintracht Berlin) 5,0
5. Rishad Popal (Schinkel-Gym.) 5,0
6. Stefan Denk (SC Wittstock) 4,0
7. Luca Buschow (KLS) 4,0
8. Neo Hintze (KLS) 4,0

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Mitgliederversammlung am 25.09.2017

..:: Einladung ::..

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Kinderschnellschach – der erste runde Geburtstag oder: Mit Stofftischdecken

NEURUPPIN (mj) – Seit 2008 findet das Kinderschnellschachturnier der TSG Neuruppin e.V. im September statt. In diesem Jahr, am 23.09.2017, bereits zum zehnten Mal. Einige schlaue Leute meldeten sich bereits an, obschon ich noch gar keine Ausschreibung online gestellt hatte – sehr positiv. Inzwischen haben wir es geschafft, dass fast alle Bretter mit elektronischen Uhren spielen können und das ganze auf einer stilvollen Stofftischdecke stattfindet. Man sieht, unser Turnier wird langsam erwachsen.

..:: Ausschreibung ::..

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Teilnehmerzahlen deutlich gesunken

NEURUPPIN (mj) – „Neuer Termin, deutlich weniger Teilnehmer als in den Vorjahren“, so fasste Mathias Jäkel von der TSG Neuruppin die Kreis-, Kinder- und Jugendsportspiele des Landkreises Ostprignitz-Ruppin im Schach zusammen. Insgesamt starteten immer noch 74 Denksportler im Normal- (5 Runden) und Blitzschach (7 Runden). Jäkel: „Die Werte der letzten Jahre, wo weit über 100 Kinder und Jugendliche ans Brett traten, wurden aber verpasst.“

Die Schulen aus Wittstock, Blumenthal, Flecken-Zechlin, Rheinsberg oder auch der Montessori-Schule Neuruppin schickten anders als in den Vorjahren gar keine Aktiven, so dass die Meisterschaft praktisch ein internes Turnier für die Karl-Liebknecht-Schüler darstellte. Trotz alledem waren die Partien umkämpft. Besonders in den vierten und fünften Klassen entschieden Nuancen über die Meistertitel. Jäkel: „Vorne waren die, die auch am Schachlager der TSG Neuruppin vor zehn Tagen teilnahmen.“ Doppelt jubeln konnten acht Aktive. Sie ließen sowohl im Normalschach als auch im Blitzschach die Konkurrenz hinter sich.

Kreismeister Normalschach:

1. Klasse weiblich: Ewa Schüler (GS Alt Ruppin)

1. Klasse männlich: Charlie Steinborn (KLS)

2. Klasse männlich: Alexander Schatz (KLS)

3. Klasse weiblich: Carolin Peters (KLS)

3. Klasse männlich: Philipp Höffler (KLS)

4. Klasse weiblich: Lenia Höffler (KLS)

5. Klasse weiblich: Laurentien Rabenalt (KLS)

5. Klasse männlich: Finjas Kasiske (KLS)

6. Klasse weiblich: Mia Kurzmann (KLS)

6. Klasse männlich: Jerry Preuck (KLS)

8. Klasse männlich: Max Minh Nguyen (Schinkel-Gym.)

9. Klasse weiblich: Virginia-Atlanta Pietsch (Evi)

Kreismeister Blitzschach:

1. Klasse weiblich: Ewa Schüler (GS Alt Ruppin)

1. Klasse männlich: Hendrik Bachert (KLS)

2. Klasse männlich: Alexander Schatz (KLS)

3. Klasse weiblich: Carolin Peters (KLS)

3. Klasse männlich: Gledis Jakupi (KLS)

4. Klasse weiblich: Lenia Höffler (KLS)

5. Klasse weiblich: Maya-Sophie Möller (KLS)

5. Klasse männlich: Finjas Kasiske (KLS)

6. Klasse weiblich: Mia Kurzmann (KLS)

6. Klasse männlich: Rishad Popal (KLS)

8. Klasse männlich: Max Minh Nguyen (Schinkel-Gym.)

9. Klasse weiblich: Virginia-Atlanta Pietsch (Evi)

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Wiederholung gefordert

32 TSG-Denksportler trainierten eine Woche lang alle Aspekte des Schachspiels

NEURUPPIN (mj) – Nach einem Jahr Pause veranstaltete die Turn- und Sportgemeinschaft Neuruppin ihr siebtes Schachlager in Groß Woltersdorf (Prignitz). 32 Kinder der dritten bis sechsten Klasse der Grundschule „Karl Liebknecht“ sowie der Kita Kunterbunt lernten fünf Tage lang alle Finessen des königlichen Spiels kennen. „Bedanken möchten wir uns insbesondere bei der Stiftung Soziales Neuruppin“, so Lagerleiter Mathias Jäkel und ergänzte, „sie unterstützte uns einmal mehr finanziell und sorgte dafür, dass neben dem täglichen sechsstündigen Schachtraining auch noch ein entsprechendes Rahmenprogramm ermöglicht wurde.“

Vier Bereiche von der Eröffnung, über das Lösen von Taktikaufgaben, dem Erlernen der exakten Endspieltechnik sowie die generelle Stellungsbewertung standen auf der Agenda. Jäkel: „Der Schwerpunkt lag jedoch bei der Eröffnung.“ Damengambit und Grünfeldindisch für Weiß, diverse Sizilianisch-Varianten für Schwarz waren hier die Stichworte. Die Kinder mussten ausdauernd üben, ehe die Trainer sich zufrieden zeigten.

Freude bereitete traditionell das Bearbeiten der Taktikaufgaben. Jäkel: „Matt in 1 und 2, darunter viele Stellungsbilder mit Springer – das war schon interessant.“ Auch die Endspiele, hier beschränkten sich die TSG-Verantwortlichen auf Bauern- und Turmendspiele sorgten für einiges Staunen. Letztlich schafften alle Aktiven die Prüfungsaufgaben und erhielten mit dem Pokal ihren verdienten Lohn. Der letzte Prüfling konnte erst am Donnerstagabend weit nach 22 Uhr aufatmen.

Neben dem vielfachen Training absolvierten die Teilnehmer entsprechenden Ausgleichssport. Schwimmen und Laufen sieben Uhr morgens waren ebenso obligatorisch, wie Wanderungen am Nachmittag. „Das alles ist besonders wichtig, um am nächsten Tag optimale Leistungen am Brett zu erreichen.“

Weitere Höhepunkte waren das Blitzschachturnier, das Rodeln auf der ansässigen Sommerbahn, eine mehrstündige Schatzsuche im Naturlehrpark, ein Mau-Mau-Turnier sowie diverse Tischtennisduelle gegen die Übungsleiter. Demzufolge war am Ende der Woche das Feedback der Kinder, wenngleich sie erschöpft waren, klar: „Wann findet das nächste Camp statt?“

Teilnehmer: Lotta Jäkel (Kita Kunterbunt), Stella Klein, Hannah Loewe, Carolin Peters, Aiyana Porschke, Philipp Höffler, Max-Lennard Frisch, Tessa Naumann, Viktoria Kalganow (alle Klasse 3), Pascal Schneider, Lenia Höffler (beide Klasse 4), Milena Gohlke, Marie Dachselt, Emily Schulze-Herringen, Sophie Kuhr, Paula Wöller, Laurentien Rabenalt, Raamesh Popal, Dean Hatschbach, Felix Jänsch, Luca Buschow, Henrik Müller, Neo Hintze, Leonard Steiner, Finjas Kasiske (alle Klasse 5), Rishad Popal, Florian Peters, Malte Aßmann, Jerry Preuck, Julie Marie Wegner, Mia Kurzmann, Claudia Anwand (alle Klasse 6)

Trainer: Waldemar Halle, Dr. Julia Jäkel, Wolfgang Hein, Mathias Jäkel

..:: weitere Bilder ::..

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Ganztag in der Woche vom 12.-16.06.2017

NEURUPPIN (mj) – Da ein nicht unwesentlicher Teil der Übungsleiter diese Woche im Schachlager verweilt, ist mit Einschränkungen des TSG-Ganztagsangebotes zu rechnen. Demnach findet am 12. Juni kein Leistungsschach von 16.15-18.30 Uhr statt. Alle anderen Angeboten werden dagegen vertreten und können somit besucht werden.

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Erwartet schwere Züge

Virginia-Atlanta Pietsch bei den Deutschen Einzelmeisterschaften des Schachnachwuchses im Hochsauerland

WILLINGEN (mj) – Ein großes Abenteuer erlebte Virginia-Atlanta Pietsch (DWZ 1065) von der TSG Neuruppin bei den Deutschen Einzelmeisterschaften des Nachwuchses in Willingen. Als dritter Neuruppiner Denksportler überhaupt schaffte sie nach Andreas Gropp (1994) und Julius Blankenstein (2004) die Qualifikation ins Hochsauerland.

Dass es das härteste Turnier ihres Lebens in der U16 weiblich werden würde, war von Beginn an klar. Die Gegnerschaft hatte häufig 600 DWZ-Punkte und mehr. Insgesamt fast 700 Aktive und noch einmal so viele Trainer und Angehörige sorgten für ein riesiges Turnier, das jederzeit prächtig von der Deutschen Schachjugend organisiert war.

Runde 1: Gegen Michela Manco (TV Tegernsee, 1773) kam Pietsch ordentlich aus der Damengambit-Eröffnung. Im tiefen Mittelspiel tauchte plötzlich ein gegnerischer Läufer im eigenen Lager auf, so dass der Platz eng wurde. Nach einem Bauernverlust fiel die ganze Stellung zusammen.

Runde 2: Lange blieb Virginia Pietsch mit Schwarz in ihrer Vorbereitung gegen Verena Kolb (SV Seubelsdorf, 1673). Beim Übergang vom Mittel- ins Endspiel folgte ein brillantes Bauernopfer auf b3. Trainer Mathias Jäkel jubelte jedoch zu früh. Sie vertauschte die Zugfolge, der sicher geglaubte Punkt mit dem Turmopfer war verloren.

Runde 3: Wieder kam die Sizilianische Verteidigung für die 15-Jährige auf Brett. Einen Bauernvorstoß von Gegnerin Kristina Lücke (Wilhelmshavener SC, 1441) unterschätzte Pietsch und verlor frühzeitig.

Runde 4: Sofort unter Druck geriet die Gymnasiastin gegen Henrike Voß vom Hamburger SK (1683). Die Gegnerin verhinderte die Rochade, so dass auch ein Zusammenwirken der Figuren nicht möglich und die Niederlage die Folge war.

Runde 5: Eine zweischneidige Partie stellte das Match gegen Edna Marlene Fricke (SV Friedrichshagen, 1264) dar. Durch die entgegengesetzten Rochaden entstand eine scharfe Stellung. Im 19. Zug sorgte ein Figureneinsteller für die sofortige Aufgabe.

Runde 6: Die wohl beste Partie von Virginia Pietsch folgte gegen Madita Mönster (SK Wildeshausen, 1873). Mit einer neuen Eröffnung brachte sie die stark eingeschätzte Gegnerin aus dem Konzept. Mit einem taktischen Trick aktivierte sie im Mittelspiel ihren Läufer und gewann einen Bauern. In der Folge einigten sich beide zufrieden auf eine Punkteteilung.

Runde 7: Gegen Miriam Weimert (SG Turm Leipzig, 1883) geriet Pietschs schwarze Dame in eine Fesselung. Ein Abzug mit Turmverlust und später der Partieverlust war die Folge.

Runde 8: In der vorletzten Turnierpartie gegen Alexandra Mundt (Lübecker SV, 1580) gewann Pietsch zunächst einen Bauern im Zentrum, hatte jedoch Schwierigkeiten, das Feld f2 ordentlich zu decken. Die Gegnerin entfachte nahezu alle Figuren auf dieses Feld, was letztlich zum Sieg führte.

Runde 9: Es blieb bei einem halben Punkt für das gesamte Turnier, da auch gegen Johanna Ehmann (SF Sasbach, 1748) ein Fehler passierte. Mit dem 13. Zug f6 schwächte Pietsch ihr Feld e6 eklatant. Diese Unachtsamkeit wurde eiskalt bestraft.

Mit einem halben Zähler aus neun Runden behielt Pietsch ihren Setzlistenplatz 24. Eine Erfahrung war das Turnier, das über insgesamt 9 Tage ging, allemal. Ihre DWZ konnte sie sogar um sieben Punkte verbessern, sie liegt jetzt bei 1072.

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