Dem Sieg sehr nah

NEURUPPIN (mj) – Einen spannenden Mannschaftskampf lieferten sich die TSG Neuruppin und die Schachfreunde Zehdenick in der Regionalliga Nord. Nach über viereinhalb Stunden entschied die Partie am Spitzenbrett über den Ausgang.

Krankheitsbedingt mussten die Fontanestädter auf drei Stammspieler verzichten, Zehdenick reiste sogar nur mit sieben Aktiven an. Folglich gewann Virginia-Atlanta Pietsch ihre Partie am letzten Brett kampflos. Bastian Woidt hatte bereits eine Mehrfigur und eine Mattdrohung mit Schwarz aufgebaut. Doch der Gegenüber rettete sich mit einem Dauerschach ins Remis. Genauso erging es auch Mathias Jäkel. Dieser hatte im Mittelspiel große Probleme, seine Figuren zu koordinieren. Er verlor einen Bauern, anschließend übersah der Gegner jedoch einen Figurengewinn, so dass Jäkel mit dem Dauerschach noch den halben Punkt holte. Die Neuruppiner Führung baute Waldemar Halle aus, dank eines Figurengewinns im Mittelspiel – Zwischenstand 3:1. Die TSGer hofften auf den ersten Saisonsieg, standen Wolfgang Röllig und Max Minh Nguyen brillant. Doch Röllig unterlag trotz Qualität und zweier Bauern mehr, Nguyen musste sich auch mit einer Punkteteilung zufriedengeben. Viktor Halle spielte eine interessante Partie. Im Mittelspiel gab Halle einen Turm für zwei Leichtfiguren. Das offene Endspiel gewann schließlich der Zehdenicker. So lag es an Donald Schuckar, der nach drei Stunden einen Bauern geben musste. Eine Stunde weiter folgte ein weiterer. Am Ende gab Schuckar mit schlechter Stellung bei nur noch einer Minute Zeit auf. Damit unterlagen die Neuruppiner knapp mit 3,5:4,5.

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